Wanderlust
Mittwoch, 30. November 2016
Charlie
16.11.2016

Wir haben uns einige Auto-Angebote im Internet rausgesucht und die Verkäufer angeschrieben, woraufhin wir uns einen Tag später die Autos anschauten. Wir haben uns direkt in einen dunkelblauen Honda CRV verliebt, welcher den Namen „Charlie“ trägt. Die ursprünglichen Besitzer waren sehr freundlich. Dennoch blieben wir skeptisch (oder gerade deswegen?). Denn es ist nun mal so, dass wir in einem fremden Land sind und nicht jedem schnell Glauben schenken können. Wir sind im übrigen auch keine „Auto-Experten“ und konnten nicht ganz beurteilen, ob das Fahrzeug Schäden hatte oder nicht. Aber man kann sich ja immer an Dingen wie Rost, Beulen, Spurtüchtigkeit und natürlich dem Bauchgefühl (hihi) orientieren. Wir empfanden das Auto als super und es besitzt noch die „Rego“ (so etwas wie die Fahrtüchtigkeit – kann man mit dem TÜV vergleichen).
Da wir unsere Bankkonten gerade an demselben Tag einrichten ließen, hatten wir zum Bezahlen lediglich die deutschen Bankkonten und unsere Kreditkarte. Puh, das war eine Tortur. Wir mussten alles gestückelt abheben, da jedes dieser Konten ein bestimmtes Auslandslimit pro Tag hat und außerdem noch Gebühren berechnet werden. Bei uns waren es jeweils 500 Euro. Da müsste man sich entweder im vor raus mit einem Bankangestellten zusammensetzen und dieses Limit anheben oder man richtet sich früher ein australisches Bankkonto ein bzw. kauft das Auto erst, nachdem man eins hat, oder man hebt das Geld Tage zuvor schon stückweise ab. Die letzte Option ist nicht die allerbeste, da man dann viel Bargeld dabeihat, aber wenn man zu Beginn alles an einem sicheren Ort verstauen kann, ist das sehr wohl eine angemessene Möglichkeit.
Wir haben uns, nachdem wir das Auto nun als „unser“ bezeichnen konnten, total gefreut. Wir haben es von Privatpersonen bekommen, die es zuvor sogar in Reparatur gegeben haben und wir haben das Auto dann persönlich von der KFZ-Werkstatt abgeholt. Es war außerdem ein Schnäppchen, da die Verkäufer zwei Tage später wegfliegen mussten und das Auto so schnell wie möglich verkaufen wollten. Und, wie man sich schon denken kann, sind Autos von Privatpersonen meist gepflegter. Ein dicker Nachteil ist hingegen, dass es nicht für das Backpacken ausgelegt ist. Das heißt wir müssen demnächst das Bett einbauen (das kann ja was werden).

Abends gab es im Hostel „Goon“ (also sehr billigen Wein), einpaar Trinkspiele, nette Leute und dann nen Karaokeabend im P.J.O'Briens. Es war ziemlich witzig.

Neues Trinkspiel an meine Leute: Fuck The Dealer

Der Dealer guckt sich die erste Karte auf dem Stapel an und fragt die erste Person nach einer Zahl von 2 bis Ass. Diese nennt eine beliebige Zahl. Wenn es genau die Zahl ist, muss der Dealer sein Getränk ausexen, wenn es die falsche ist, sagt der Dealer entweder „niedriger“ oder „höher“, je nachdem, ob die Zahl auf der Karte niedriger oder höher ist. Der Dealer darf dabei nicht lügen. Wenn die Zahl dann erraten wurde, muss der Dealer 3 Schlücke trinken, wenn es aber falsch war, muss der Erratende die Differenz der Karten als Schlücke trinken (z.B. ist 9 die Karte, die der Dealer sieht. Erstmal sagt der Mitspieler 4, der Dealer sagt demnach „höher“, weil die Karte, die er sieht höher als 4 ist. Dann sagt der Mitspieler „Dame“ und es ist wieder falsch. Die Differenz beträgt 2, denn es kommen zwei Karten zwischen der Neun und der Dame). Wenn drei Mitspieler nacheinander immer falsch geraten haben, ist der Mitspieler links vom Dealer der Dealer (haha). Und so geht es reihrum bis alle Karten vom Stapel weg sind. Wichtig ist auch, dass der Dealer die Karte immer in die Mitte legt, damit die anderen sehen können, was noch im Spiel ist.

Es macht auf jeden Fall mega Spaß und ihr solltet es auf der nächsten Party mal ausprobieren!

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